Operetten-Premiere „Der Vogelhändler“

Operetten-Premiere „Der Vogelhändler“

Ehrenfriedersdorf.

„Der Vogelhändler“ ist mit Abstand die
populärste Operette des komponierenden österreichischen Ministerialrates Carl Zeller. Das Werk, das so bekannte Gassenhauer hören lässt, wie „Grüß euch Gott, alle miteinander“, „Ich bin die Christel von der Post“ oder das hinreißend schöne „Schenkt man sich Rosen in Tirol“, erzählt die temperamentvolle Liebesgeschichte zwischen dem Tiroler Vogelhändler Adam und der Postbotin Christel aus der Pfalz. Die beiden lieben sich, konnten aber bisher noch nicht heiraten, weil Adam keine solide Anstellung hat. Das Paar gerät in die Turbulenzen, die entstehen, als sich der Kurfürst zur Wildschweinjagd angekündigt hat, dann aber kurzfristig wieder absagt. Das wissen aber nur wenige, so dass der Neffe des kurfürstlichen Wildmeisters Baron Weps kurzentschlossen als Kurfürst maskiert im Dorf auftreten kann. Christel bittet nun den falschen Kurfürsten um einen Posten für ihren Adam. Der aber verguckt sich derweil in eine andere, Marie mit Namen, angeblich ein einfaches Bauernmädchen, tatsächlich aber die verkleidete Kurfürstin, die ihrem zur Untreue neigenden Gatten hinterhergereist ist.

In der letzten Premiere der Greifenstein-Festspiele 2021 führt Ingolf Huhn Regie, die Musikalische Leitung hat Dieter Klug. Das Bühnenbild entwarf Tilo Staudte, die Kostüme Erika Lust. Choreographie Sigrun Kressmann. Adam, den Vogelhändler aus Tirol, spielt und singt Timo Rößner, die Briefchristel wird von Madelaine Vogt dargestellt, den Baron Weps gibt Leander de Marel, seinen Neffen Jason Lee, die Kurfürstin ist Bettina Grothkopf. In weiteren Rollen sind unter anderen zu erleben: Anna Bineta Diouf, Juliane Prucha, Stephanie Ritter, Matthias Stephan Hildebrandt, Michael Junge, Olaf Kaden und László Varga.